Praktische Informationen
Stadt: Vatikanstadt, Rom
Telefon: +39 06 6988 3731 / +39 06 6988 1662
GPS-Koordinaten: 41.9022° N, 12.4534° E
Entfernung vom hu Roma Camping in Town: ca. 4,5 km
| Verkehrsmittel | Entfernung vom hu Roma Camping in Town | Reisezeit |
|---|---|---|
| Öffentliche Verkehrsmittel (Bus + Metro) | 4,5 km | 20-25 Minuten |
| Fahrrad | 4,5 km | 15-20 Minuten |
| Shuttle-Service | 4,5 km | 15-20 Minuten |
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Den Petersdom besuchen: Dein Guide für die größte Kirche der Welt
Majestätische Fassade des Petersdoms mit Säulen und dem Petersplatz
Du stehst vor der monumentalen Fassade der größten Kirche der Christenheit und spürst sofort: Hier schlägt das Herz der katholischen Welt. Schon beim ersten Schritt in den Petersdom wirst du Teil einer faszinierenden Zeitreise. Hier atmet jede Säule Geschichte - von Michelangelos unglaublicher Kuppel bis zu Berninis prachtvollem Baldachin. Lass dich von der Magie dieses Ortes verzaubern! Vom hu Roma Camping in Town aus erreichst du dieses Meisterwerk der Renaissance in nur 15 Minuten. Pack deine bequemen Schuhe ein und mach dich bereit für einen Tag voller goldener Altäre, atemberaubender Kuppeln und einer Aussicht, die dir Rom zu Füßen legt.
Der Petersdom: das Herz der katholischen Welt
Kuppel des Petersdoms von innen gesehen, mit goldenen Mosaiken
Der Petersdom – auf Italienisch Basilica di San Pietro – ist nicht nur die größte Papstkirche der Welt, sondern auch ein architektonisches Wunderwerk, das über 120 Jahre Bauzeit in Anspruch nahm. Mit einer Länge von 186 Metern und einer Kuppelhöhe von 136 Metern dominiert er die Skyline Roms und zieht jährlich Millionen Besucher an. Hier, direkt über dem Grab des Apostels Petrus, entstand zwischen 1506 und 1626 ein Monument, das die größten Künstler ihrer Zeit beschäftigte.
Von der alten Basilika zum Renaissance-Meisterwerk
An der Stelle des heutigen Petersdoms stand bereits im 4. Jahrhundert eine Basilika, die Kaiser Konstantin der Große über dem Petrusgrab errichten ließ. Als diese nach über tausend Jahren baufällig wurde, entschied Papst Julius II. 1506, sie durch einen völlig neuen, noch prächtigeren Bau zu ersetzen. Der Architekt Donato Bramante erhielt den Auftrag für dieses Mammutprojekt. Nach seinem Tod übernahmen nacheinander Raffael, Antonio da Sangallo und schließlich der geniale Michelangelo die Bauleitung. Jeder von ihnen hinterließ seine Handschrift, doch Michelangelos Entwurf der Kuppel prägt bis heute die Silhouette Roms. Die Fassade, die du heute siehst, wurde 1614 von Carlo Maderno vollendet.
Die Kuppel von Michelangelo: das Symbol Roms
Wenn du durch Rom schlenderst, wirst du sie überall sehen: die majestätische Kuppel des Petersdoms. Michelangelo entwarf sie mit 71 Jahren, doch er erlebte ihre Fertigstellung nicht mehr. Sein Schüler Giacomo della Porta vollendete 1593 das Meisterwerk – die größte freitragende Ziegelkuppel der Welt. Mit einem Durchmesser von 42 Metern und einer Höhe von 136 Metern über dem Boden ist sie ein technisches Wunderwerk der Renaissance. Von der Aussichtsplattform an der Spitze hast du einen 360-Grad-Blick über Rom, den Vatikan und bis zu den Albaner Bergen. Der Aufstieg lohnt sich – auch wenn dich 551 Stufen erwarten.
Was du im Petersdom sehen kannst
Goldene Innenräume des Petersdoms mit Gläubigen und Touristen
Sobald du durch das bronzene Portal trittst, öffnet sich vor dir ein Raum von überwältigenden Dimensionen. Die Basilika fasst bis zu 20.000 Menschen und beherbergt Kunstschätze, für die du Tage bräuchtest, um sie alle zu würdigen. Konzentriere dich auf die Highlights – sie allein rechtfertigen schon den Besuch.
La Pietà di Michelangelo
Gleich rechts vom Eingang, hinter einer Glasscheibe, befindet sich eines der berühmtesten Kunstwerke der Welt: Michelangelos Pietà. Der Künstler war erst 24 Jahre alt, als er 1499 diese Marmorskulptur vollendete, die Maria mit dem toten Jesus auf ihrem Schoß zeigt. Die Detailgenauigkeit ist atemberaubend – von den Falten in Marias Gewand bis zur leblosen Hand Christi. Das Glas ist übrigens nicht ohne Grund da: 1972 griff ein Vandal die Skulptur mit einem Hammer an. Seitdem ist sie geschützt, aber du kannst sie dennoch aus nächster Nähe bewundern.
Der Papstaltar und der Baldachin von Bernini
In der Mitte der Basilika erhebt sich der monumentale Bronzebaldachin von Gian Lorenzo Bernini, der 1633 fertiggestellt wurde. Mit 29 Metern Höhe ist er so hoch wie ein neunstöckiges Gebäude und markiert die Stelle direkt über dem Petrusgrab. Nur der Papst darf hier die Messe feiern. Bernini verwendete für dieses Meisterwerk Bronze, die aus dem Pantheon stammte – eine Entscheidung, die damals für Skandal sorgte. Heute ist der Baldachin mit seinen gewundenen Säulen und goldenen Verzierungen eines der Wahrzeichen des Petersdoms.
Das Petrusgrab und die Krypta
Unter dem Hauptaltar befindet sich die Confessio, eine kleine Kapelle, die direkt über dem Grab des heiligen Petrus liegt. Von hier aus kannst du durch ein Gitter hinunter auf die Stelle blicken, wo der erste Papst der katholischen Kirche begraben wurde. Wenn du mehr über die archäologischen Ausgrabungen erfahren möchtest, kannst du eine Tour durch die Vatikanische Nekropole buchen – eine faszinierende Reise in die antike Vergangenheit Roms. Die Grotten unter dem Petersdom beherbergen außerdem die Gräber von 23 Päpsten, darunter Johannes Paul II.
Die Bronzestatue des Heiligen Petrus
An einem der Pfeiler im Hauptschiff sitzt eine Bronzestatue des heiligen Petrus aus dem 13. Jahrhundert. Seit Jahrhunderten berühren Pilger seinen rechten Fuß – eine Geste des Respekts und der Verehrung. Du erkennst das daran, dass der Fuß völlig glatt poliert ist, während der Rest der Statue ihre ursprüngliche Textur behält. Es ist ein bewegender Moment, wenn du realisierst, wie viele Millionen Gläubige vor dir diesen Fuß berührt haben.
Petersdom Öffnungszeiten und Eintritt 2025
Warteschlange von Besuchern vor den Sicherheitskontrollen des Petersdoms
Bevor du deinen Besuch planst, solltest du die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittspreise kennen. Der Petersdom ist zwar kostenlos zugänglich, aber die Warteschlangen können lang sein – besonders 2025, dem Heiligen Jahr, in dem über 32 Millionen Besucher in Rom erwartet werden.
Öffnungszeiten
Der Petersdom ist fast das ganze Jahr über geöffnet, mit folgenden Zeiten:
Petersdom:
- April – 30. September: 7:00 – 19:00 Uhr
- Oktober – 31. März: 7:00 – 18:30 Uhr
Kuppel:
- April – 30. September: 8:00 – 18:00 Uhr
- Oktober – 31. März: 8:00 – 17:00 Uhr
- Mittwochs geschlossen (wegen der Papstaudienz)
Krypta:
- April – 30. September: 8:00 – 18:00 Uhr
- Oktober – 31. März: 8:00 – 17:30 Uhr
- An Sonn- und Feiertagen geschlossen
Geschlossen ist der Petersdom am 1. Januar, 6. Januar und an Ostern. Außerdem kann es spontane Schließungen geben, wenn der Papst Messen oder Zeremonien abhält. Da sich die Öffnungszeiten und Schließtage kurzfristig ändern können, sieh am besten vor deinem Besuch auf der offiziellen Website des Vatikans nach den aktuellen Informationen. Spontane Schließungen sind bei päpstlichen Zeremonien immer möglich.
Eintrittspreise
Der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos. Das klingt erstmal toll, bedeutet aber auch: Warteschlangen. Zur Hochsaison musst du mit 1,5 bis 2 Stunden Wartezeit rechnen.
Kuppel:
- Mit Aufzug bis zur ersten Ebene (dann 320 Stufen): 10 €
- Komplett zu Fuß (551 Stufen): 8 €
- Kinder unter 1 Meter: kostenlos
Tickets für die Kuppel kaufst du vor Ort an der separaten Kasse auf der rechten Seite des Petersplatzes. Alternativ kannst du Skip-the-Line-Tickets online buchen, die dir nicht nur den Zugang zur Kuppel, sondern auch einen bevorzugten Eingang zur Basilika ermöglichen. Diese kosten zwischen 20 und 30 € pro Person und sparen dir wertvolle Urlaubszeit.
Führungen: Geführte Touren durch den Petersdom, oft kombiniert mit den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle, kosten zwischen 40 und 80 € pro Person. Du kannst dir auch einen Audioguide auf dein Smartphone herunterladen – der offizielle Audioguide dauert etwa eine Stunde und ist in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Chinesisch verfügbar.
Kleiderordnung und Sicherheitskontrollen
Wie in allen Kirchen Roms gilt auch im Petersdom eine strikte Kleiderordnung: Schultern und Knie müssen bedeckt sein – sowohl für Männer als auch für Frauen. Wer sich nicht daran hält, dem kann das Personal den Eintritt verweigern. Pack im Sommer am besten ein leichtes Tuch oder eine dünne Jacke ein.
An der Sicherheitskontrolle musst du durch einen Metalldetektor. Folgende Gegenstände sind verboten:
- Große Rucksäcke (Handgepäck ist okay)
- Taschenmesser und spitze Gegenstände
- Metall- und Glasflaschen
- Stative und Selfie-Sticks
Die ruhigsten Momente, in denen der Petersdom noch nicht überlaufen ist, sind die frühen Morgenstunden (gleich um 7:00 Uhr) oder der spätere Nachmittag ab 17:00 Uhr.
Aufstieg zur Kuppel: lohnt es sich?
Panoramablick über Rom von der Kuppel des Petersdoms.
Die Antwort ist ein klares Ja – wenn du schwindelfrei bist und keine Angst vor engen Räumen hast. Der Aufstieg zur Kuppel des Petersdoms gehört zu den unvergesslichsten Erlebnissen in Rom, auch wenn er eine körperliche Herausforderung darstellt.
Die zwei Etappen des Aufstiegs
Der Aufstieg zur Kuppel erfolgt in zwei Etappen. Bei der ersten Etappe hast du die Wahl: Du kannst mit dem Aufzug bis zum Dach der Basilika fahren (etwa 80 Meter über dem Boden) oder die 231 Stufen zu Fuß nehmen. Von dort aus hast du bereits einen tollen Blick auf den Petersplatz und das Dach des Petersdoms.
Von der ersten Ebene gelangst du ins Innere der Kuppel, wo du die Mosaike aus nächster Nähe betrachten kannst. Jeder einzelne Buchstabe misst 1,50 Meter – eine Dimension, die du von unten nie erahnen würdest. Dann beginnt die zweite Etappe: 320 weitere Stufen in einer engen, sich zuspitzenden Wendeltreppe bis zur obersten Aussichtsplattform. Diese Treppe wird immer schmaler, und die Wände neigen sich nach innen – nichts für Menschen mit Platzangst. Dafür gibt es Fenster und Sicherheitskameras, aber körperlich ist dieser Teil anspruchsvoll.
Der spektakuläre Ausblick
Oben angelangt, wird dir klar: Jede Stufe hat sich gelohnt. Du stehst 136 Meter über dem Boden und hast einen 360-Grad-Rundumblick über Rom. Du erkennst die Engelsburg, das Forum Romanum, das Kolosseum und die Albaner Berge am Horizont. Direkt unter dir erstreckt sich der Petersplatz mit Berninis Kolonnade, und du siehst die schnurgeraden Straßen, die der Architekt Mussolini durch Rom schlagen ließ. An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Meer. Nimm dir Zeit, die Plattform komplett zu umrunden – jede Perspektive bietet neue Fotomotive.
Tipps für den Kuppelaufstieg
- Früh da sein: Die Kuppel öffnet um 8:00 Uhr. Wer als Erster oben ist, hat die Plattform fast für sich allein.
- Bequeme Schuhe: 551 Stufen in Flip-Flops sind keine gute Idee.
- Wasser mitnehmen: Es gibt keine Getränke unterwegs.
- Nicht für jeden geeignet: Menschen mit Klaustrophobie, Atemproblemen oder eingeschränkter Mobilität sollten auf den Aufstieg verzichten.
- Keine großen Taschen: Rucksäcke musst du vor dem Aufstieg abgeben.
Wie du den Petersdom von hu Roma Camping in Town erreichst
Vom hu Roma Camping in Town aus hast du mehrere Möglichkeiten, den Petersdom zu erreichen – alle unkompliziert und schnell.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die einfachste Verbindung führt über Bus und Metro. Direkt vor dem Camping hält die Buslinie 246 (Richtung Cornelia) oder 247 (Richtung Metro Cipro). Nach etwa 10 Minuten Fahrt erreichst du die Metro-Station Cornelia der Linie A (rot). Von dort nimmst du die Metro in Richtung Battistini und steigst an der Station Ottaviano-San Pietro aus – nur 5 Gehminuten vom Petersplatz entfernt. Die gesamte Fahrt dauert etwa 20 bis 25 Minuten.
Tipp: Bustickets kannst du direkt am Infopoint des Campings kaufen. Ein Einzelticket kostet 1,50 € und gilt 100 Minuten.
Alternativ erreichst du zu Fuß in etwa 15 Minuten vom Camping die Bahnstation Roma Aurelia, von wo aus Züge fast rund um die Uhr ins Stadtzentrum fahren.
Mit dem privaten Shuttle
Das hu Roma Camping in Town bietet einen praktischen Shuttle-Service zum Vatikan. Der Shuttle fährt direkt vom Camping zur Metro-Station Cipro, die nur 600 Meter vom Eingang der Vatikanischen Museen entfernt liegt. Von dort sind es etwa 10 Gehminuten zum Petersdom. Tickets für Hin- und Rückfahrt kosten 5 € ab 6 Jahren und sind am Infopoint erhältlich.
Mit dem Fahrrad
Für die Sportlichen unter euch: Die Strecke vom Camping zum Petersdom beträgt etwa 4,5 km und führt größtenteils über die Via Aurelia. Die Fahrt dauert etwa 15 bis 20 Minuten, je nachdem wie schnell du unterwegs bist. Es gibt Radwege und du kannst dein Fahrrad in den Fahrradständern in der Nähe des Petersplatzes abstellen. Diese Option ist besonders im Frühling und Herbst empfehlenswert, wenn das Wetter angenehm ist.
Beste Zeit für deinen Besuch
Wann du den Petersdom besuchst, macht einen riesigen Unterschied – sowohl was die Wartezeiten als auch das Erlebnis selbst betrifft.
Tageszeit
Die beste Zeit für deinen Besuch ist entweder gleich zur Öffnung um 7:00 Uhr oder am späten Nachmittag ab 17:00 Uhr. Morgens hast du nicht nur weniger Warteschlangen, sondern auch eine besondere Atmosphäre: Das Licht fällt durch die bunten Fenster, und die Basilika ist noch ruhig, bevor die Touristenströme eintreffen.
Mittwochs solltest du den Petersdom meiden, zumindest vormittags. Dann hält der Papst seine öffentliche Audienz auf dem Petersplatz (zwischen 8:00 und 12:00 Uhr), und der Zugang zur Basilika kann eingeschränkt sein. Auch die Kuppel ist mittwochs geschlossen.
Jahreszeit
Von November bis März ist das Besucheraufkommen deutlich geringer als in den Sommermonaten. Allerdings gilt es 2025 besonders aufzupassen: Das Heilige Jahr (Giubileo) bringt zusätzliche Millionen von Pilgern nach Rom. Die Stadt erwartet über 32 Millionen Besucher – ein historischer Rekord. In dieser Zeit sind selbst die Nebensaison-Monate stärker frequentiert.
Ostern, Mai, Sommerferien und Oktober sind die Peak-Zeiten. Wenn du in diesen Monaten kommst, plane mindestens 1,5 bis 2 Stunden Wartezeit ein – oder buche ein Skip-the-Line-Ticket.
Der Petersplatz: Berninis Meisterwerk
Petersplatz von oben gesehen mit der Kolonnade von Bernini.
Bevor du den Petersdom betrittst, nimm dir ein paar Minuten Zeit für den Petersplatz. Die Piazza San Pietro ist nicht nur ein Vorplatz, sondern ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das Gian Lorenzo Bernini zwischen 1656 und 1667 schuf.
Die Kolonnade und ihre Symbolik
Der Petersplatz ist elliptisch geformt und wird von einer vierfachen Kolonnade umrahmt – 284 Säulen und 88 Pfeiler, gekrönt von 140 Heiligenstatuen. Berninis Absicht war klar: Die Kolonnade sollte die "Arme der Kirche" darstellen, die die Gläubigen umarmen und willkommen heißen. Stell dich auf einen der beiden runden Steinplatten im Boden (gekennzeichnet mit "Centro del Colonnato"): Von hier aus siehst du, wie sich die vier Säulenreihen optisch auf eine einzige reduzieren – ein geniales perspektivisches Spiel.
In der Mitte des Platzes erhebt sich ein ägyptischer Obelisk aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., der aus dem Circus des Caligula stammt. Mit 25 Metern Höhe (40 Meter inklusive Sockel) ist er das Zentrum des Petersplatzes und markiert den Ort, an dem laut Überlieferung der heilige Petrus gekreuzigt wurde.
Die Papstaudienz am Mittwoch
Jeden Mittwochmorgen, wenn der Papst in Rom ist, findet auf dem Petersplatz die öffentliche Audienz statt. Tausende Pilger und Besucher versammeln sich, um den Papst zu sehen und seinen Segen zu empfangen. Die Audienz beginnt gegen 9:00 oder 10:00 Uhr und dauert etwa zwei Stunden.
Du brauchst ein kostenloses Ticket, das du über die offizielle Website der Präfektur des Päpstlichen Hauses beantragen kannst. Alternativ hilft dir das Infopoint am hu Roma Camping in Town bei der Organisation. Komm früh, um einen guten Platz zu bekommen, und bring unbedingt einen Sonnenschutz mit – im Sommer kann es auf dem Platz sehr heiß werden.
Geheimtipps für deinen Petersdom-Besuch
Du willst mehr sehen als nur die üblichen Highlights? Hier sind drei Insider-Tipps, die die meisten Touristen verpassen.
Die Schatzkammer des Petersdoms
Im südlichen Seitenschiff der Basilika befindet sich der Eingang zum Museo del Tesoro (Schatzkammer), das eine beeindruckende Sammlung liturgischer Gegenstände, päpstlicher Gewänder, Reliquienschreine und historischer Kunstwerke beherbergt. Der Eintritt kostet 5 € und lohnt sich für alle, die tiefer in die Geschichte des Papsttums eintauchen möchten. Zu den Highlights gehören die vergoldete Tiara von Papst Pius IX. und ein Ziborium von Donatello.
Die Nekropole und Petrusgrab-Tour
Unter dem Petersdom liegt eine antike Nekropole – eine römische Totenstadt aus dem 1. bis 4. Jahrhundert. Diese archäologische Ausgrabungsstätte kannst du nur im Rahmen einer speziellen Führung besuchen, die dich direkt zum Grab des heiligen Petrus führt. Die Tour dauert etwa 90 Minuten und ist auf 12 Personen begrenzt. Buchungen müssen Wochen im Voraus über die offizielle Website des Scavi-Büros erfolgen. Der Preis beträgt 13 € pro Person. Diese Erfahrung ist einzigartig – du wanderst durch antike Gräber und stehst am Ende vor dem Grab, auf dem die gesamte Basilika errichtet wurde.
Der Blick vom Gianicolo-Hügel
Du möchtest die Kuppel des Petersdoms aus der Ferne bewundern, ohne den steilen Aufstieg? Dann spaziere zum Gianicolo-Hügel (Janiculum), etwa 1,5 km südlich des Vatikans. Von der Aussichtsterrasse am Piazzale Garibaldi hast du einen spektakulären Blick auf die Kuppel und ganz Rom. Besonders zum Sonnenuntergang ist dies einer der romantischsten Orte der Stadt. Jeden Mittag um 12:00 Uhr wird hier außerdem traditionell eine Kanone abgefeuert – ein Spektakel, das du nicht verpassen solltest.
Von hu Roma Camping in Town aus: weitere Vatikan-Highlights
Eingang zu den Vatikanischen Museen und der Sixtinischen Kapelle.
Wenn du schon einmal im Vatikan bist, lohnt sich ein Kombi-Besuch mit weiteren Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle
Die Vatikanischen Museen gehören zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Auf über 7 Kilometern Ausstellungsfläche findest du ägyptische Mumien, römische Skulpturen, Gemälde von Raffael und Caravaggio – und natürlich die Sixtinische Kapelle mit Michelangelos berühmtem Deckenfresko.
Der Eingang befindet sich etwa 10 Gehminuten nördlich des Petersplatzes (Viale Vaticano). Die Warteschlangen sind hier noch länger als am Petersdom – in der Hochsaison wartest du ohne Vorab-Ticket bis zu 3 Stunden. Online-Tickets kosten 17 € (ermäßigt 8 €) und können über die offizielle Website der Vatikanischen Museen gebucht werden. Skip-the-Line-Tickets mit Führung kosten zwischen 40 und 70 €.
Tipp: Am letzten Sonntag jedes Monats ist der Eintritt kostenlos – aber mit entsprechend langen Warteschlangen.
Castel Sant'Angelo
Etwa 15 Gehminuten östlich des Petersdoms, direkt am Tiberufer, erhebt sich die Engelsburg (Castel Sant'Angelo). Ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian erbaut, diente die Festung später als päpstliche Zuflucht. Sie ist über den berühmten Ponte Sant'Angelo – die Engelsbrücke mit ihren Bernini-Statuen – mit dem Stadtzentrum verbunden.
Der Eintritt kostet 15 € (ermäßigt 2 €), und vom Dach der Engelsburg hast du einen weiteren fantastischen Blick auf den Petersdom. Öffnungszeiten: täglich von 9:00 bis 19:30 Uhr (letzter Einlass 18:30 Uhr). Montags geschlossen. Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website der Engelsburg.
Quartier Prati
Nördlich des Vatikans liegt das elegante Viertel Prati – weniger touristisch als das Zentrum, aber mit tollen Restaurants, Cafés und Boutiquen. Schlendere die Via Cola di Rienzo entlang, eine der besten Einkaufsstraßen Roms, und mach eine Pause im historischen Café Antonini. Für ein authentisches römisches Mittagessen empfehlen wir die Trattoria Dino e Tony (Via Leone IV, 60) oder das Ristorante Dal Toscano (Via Germanico, 58/60) – beide servieren hervorragende regionale Küche zu fairen Preisen.
Häufig gestellte Fragen zum Petersdom
Ist der Eintritt in den Petersdom wirklich kostenlos?
Ja, der Eintritt in die Basilika ist komplett kostenlos. Du zahlst nur, wenn du die Kuppel besteigen möchtest (8-10 €) oder an einer Führung teilnimmst.
Wie lange sollte ich für den Besuch einplanen?
Für die Basilika allein solltest du mindestens 1 bis 1,5 Stunden einplanen, plus Wartezeit an der Sicherheitskontrolle (30 Minuten bis 2 Stunden je nach Saison). Wenn du auch die Kuppel besteigen möchtest, rechne mit insgesamt 2,5 bis 3 Stunden.
Kann ich im Petersdom fotografieren?
Ja, fotografieren ist in der Basilika erlaubt – ohne Blitz und Stativ. In der Sixtinischen Kapelle (Teil der Vatikanischen Museen) ist fotografieren jedoch streng verboten.
Gibt es eine Garderobe für Gepäck?
Ja, es gibt eine kostenlose Garderobe im linken Teil der Kolonnaden (Piazza Pio XII), wo du größere Taschen und Rucksäcke abgeben kannst. Die Garderobe öffnet um 7:30 Uhr.
Was passiert, wenn der Papst eine spontane Messe hält?
In diesem Fall kann der Petersdom für Touristen geschlossen werden. Du hast dann die Möglichkeit, an der Messe teilzunehmen (sofern noch Platz ist), kannst aber nicht frei durch die Basilika spazieren. Dein Kuppel-Ticket verfällt in diesem Fall leider und wird nicht erstattet.